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Medienarbeit: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Klimastreik Wiki
 
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===Nach der Veröffentlichung eines Beitrags===
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#Den Artikel in unseren [[Medienspiegel]] aufnehmen.
#Ist meine Botschaft platziert? Wie war meine verbale und nonverbale Kommunikation?
#Ist meine Botschaft platziert? Wie war meine verbale und nonverbale Kommunikation?
#Habe ich mich genügend darauf vorbereitet? Gab es Dinge, die in dieser Anleitung nicht erwähnt wurden? Bitte ergänze sie!
#Habe ich mich genügend darauf vorbereitet? Gab es Dinge, die in dieser Anleitung nicht erwähnt wurden? Bitte ergänze sie!
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#Füge alle relevanten multimedialen Dinge hinzu. Triff eine Auswahl, mehr 5 Fotos pro Ort sind schwierig.
#Füge alle relevanten multimedialen Dinge hinzu. Triff eine Auswahl, mehr 5 Fotos pro Ort sind schwierig.
#Schicke Journalist*innen jeweils die volle URL und nenne den Ordner, in dem die relevanten Dinge liegen.
#Schicke Journalist*innen jeweils die volle URL und nenne den Ordner, in dem die relevanten Dinge liegen.
===Sammeln von Beiträgen aller Art===
Damit wir immer mal wieder überprüfen können, wie unsere Bewegung wahrgenommen wird, ist das Sammeln auch jener Beiträge sehr wichtig, zu denen wir direkt nichts beigetragen haben. Es wäre deshalb sehr schön, wenn der [[Medienspiegel]] auch von der Medienarbeit später aktualisiert würde.


==FAQ bei Interviews==
==FAQ bei Interviews==

Version vom 12. April 2026, 15:53 Uhr

Screenshot jenes Artikels, welcher zum Streik vom 15. März in der Zeitschrift "Schweizer Illustrierte" publiziert wurde. Er zeigt Gesichter, legt den Fokus aber auf die kollektive Veränderung und stellt unsere Forderungen ins Zentrum.

Als Medienarbeit bezeichnen wir jenen Teil der Öffentlichkeitsarbeit (also der Kommunikation unserer Bewegung nach aussen), welcher unsere Botschaften und Ziele in Presse, Radio, Fernsehen und Online-Medien platziert und damit die öffentliche Wahrnehmung der Bewegung massgeblich beeinflussen kann. Auf nationaler Ebene kümmert sich die

Dieser Artikel beschreibt den Soll-Zustand, welcher am Deutschschweizer Treffen der Medienarbeit am 4.5. als Arbeitsgrundlage dient. Jeder*r ist eingeladen, sich auf dem Wiki zu registrieren und hier mitzuarbeiten.

Ziele

Die nachfolgenden Ziele beschreiben den Zustand, welchen wir dank unserer Arbeit erreichen wollen. Davon zu unterscheiden ist der Medienkodex (wie handeln wir) sowie die Medienstrategie (wir erreichen wir unsere Ziele und wo liegt aktuell sowie in Zukunft die Priorität, z.B. durch Kampagnen).

  • Wir beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung.
  • Wir erreichen durch die Medien einen Grossteil der inländischen Bevölkerung und informieren wahrheitsgetreu und sachgemäss
    • darüber, was wir Menschen mit unserem Lebensraum anstellen und wieso wir dies tun:
    • Klimakrise, deren Ursachen, Folgen und Zusammenhänge.
    • Informationen und Empathie für unsere Bewegung, Aktionen und Forderungen (in der Gesamtheit der Bewegung, dh. unter Einbindung aller Lager und Meinungen, die mit unserem Aktionskodex vereinbar sind).
    • Analyse unseres Kommunikations-, Ernährungs-, Mobilitäts-, Wohn-, Handels-, und Wirtschafssystem sowie deren Folgen auf die Klimakrise.
  • Wir tragen unsere Diskussionen über mögliche Veränderungen der Gesellschaft mithilfe der Medien in die breite Bevölkerung. Wir kommunizieren keine vereinfachten Konzepte, sondern beteiligen die Bevölkerung an der Diskussion:
    • Welche Bereiche unseres täglichen Lebens müssen, können und sollen sich wandeln?
    • In welcher Welt möchten wir Leben? Wie sieht ein erfülltes, gutes und gerechtes Leben aus?
  • Wir tragen dazu bei, dass die Klimakrise in der Berichterstattung nicht nur ein Thema unter vielen ist, sondern bei jedem Thema ebenfalls erwähnt und berücksichtigt wird.
    • Wir initiieren Berichterstattung und warten nicht nur darauf, bis die Medien über uns berichten wollen.
    • Wir nutzen unsere Kontakte zu den Medien und knüpfen bewusst neue Kontakte, um an die Wichtigkeit der umfassenden Berichterstattung, auch im Alltag, zu erinnern.
  • Wir schaffen uns ein Umfeld, in dem unsere Medienarbeit von vielen Menschen getragen wird. Wir funktionieren transparent und dezentral. Wir ziehen alle am gleichen Strang. Wir tauschen uns regelmässig aus und führen immer wieder neue Menschen in unsere Arbeit ein, damit verhindern wir Machtkonzentration und Burn-Outs.
    • Wir treten vielfältig und bunt auf.
    • Wir bemühen uns um eine repräsentative Auswahl der in den Medien presenten Personen.
  • Wir halten das mediale Interesse für Klimathemen langfristig aufrecht indem wir:
    • Eng mit der WG Aktivismus zusammenarbeiten und so ein breit gefächertes Spektrum an Aktionen aufweiswen.
    • Als Mitglieder*innen der Klimastreik-Bewegung proaktiv auf Medien zugehen und selbstverfasste Beiträge einreichen
  • Wir versuchen durch breite Medienpräsenz das ganze politische Spektrum zu erreichen

Vorbereitung für das Geben von Interviews

  1. Vorwissen sicherstellen:
    1. Unsere Forderungen kennen
    2. Chronologie der Bewegung kennen
    3. Den Medienkodex kennen
    4. Die Ziele der Medienarbeit kennen
    5. Die aktuelle Medienstrategie kennen
    6. Sich über die aktuelle Lage informieren.
  2. Sich genau informieren, welche*r Journalist*in von welchem Medium was von mir möchte.
    1. Was genau ist das für ein Medium? Wer bezahlt dafür? Welche Beiträge hat der*die Medienschaffende*r bereits geschrieben?
    2. Fragen werden häufig nicht im Vorfeld geschickt, damit die Antworten spontaner ausfallen, aber es ist durchaus Wichtig, den ungefähren Ablauf des Gesprächs zu erfahren und über die zentralen Themen informiert zu werden.
  3. Sich inhaltlich sehr gut vorbereiten:
    1. Was ist meine Botschaft? (positiv formuliert!) Gut und Prägnant. Bei längeren Interviews trotzdem 2-3 Dinge bildhaft überlegen, die du unbedingt gesagt haben willst.
    2. Wie sage ich bild- und beispielhaft meine Botschaft? Wie erreiche ich das spezifische Publikum?
    3. Wie kann ich meine Botschaft mit bild-und beispielhaften Argumenten stützen?
    4. Kann ich meine Aussagen auch noch einfacher und klarer formulieren?
    5. Was sind mögliche „nasty questions“? Gibt es Dinge, über die ich nicht reden will? Durch das Vorbereiten einer Ein-Satz-Antwort kann ich dann schnell auf ein Thema lenken, dass mir stattdessen am Herzen liegt.
    6. Gibt es Tabus, über die ich gar nicht reden will?
  4. Sich gegenseitig gut absprechen und kennenlernen, wenn das Interview von mehreren Streikenden gegeben wird.

Kurz vor dem Interview

  1. Sich in eine komfortable Situation bringen: Ritual, frische Luft, aufs Klo gehen, Kontrollblick in den Spiegel, sich wohlfühlen (Kleidung, Haare), Meditation, Natur spüren...
  2. Gesichtsmuskeln dehnen, Grimassen schneiden zur Lockerung.
  3. Sich in freudiger Erwartung auf einen spannenden Moment im Leben gefasst machen (:

Während dem Interview

  1. Be Chill:
    1. Du willst etwas gutes sagen und dein Gegenüber will in den allermeisten Fällen etwas spannendes hören.
    2. Du hast das Recht, deine direkten Zitate gegenzulesen. Auch ganze Artikel können oft gegengelesen werden.
    3. Du hast das Recht an deinem Wort, deinem Ton, deinem Bild: Aussagen können jederzeit zurückgezogen werden, solange noch nicht veröffentlicht wurde. Ist aber nur im Notfall zu empfehlen.
  2. Sei dich selbst. Du bist Aktivist*in, engagiert und glaubwürdig. Wir sind der David in einer kranken Welt. Wir müssen nicht alles wissen, aber du hast dich gut vorbereitet und hast etwas zu sagen! Und wir sind sowieso die Gewinner der Herzen.
  3. Zwei Klimastreikende in der SRF1-Sendung "Schawinski" vom 25.2.2019
    Wenn du ein Interview mit anderen Streikenden zusammen heben kannst: Wir kennen einander, trauen einander zu. Kommunizieren nonverbal und können uns mit Händewedeln (jazz) zustimmen oder durch Aufstrecken/direkter Antwort signalisieren, dass wir da noch etwas zu ergänzen hätten.
  4. Immer klarstellen: "Ich spreche als Individuum, welches sich aktiv für eine Bewegung engagiert, aber ich kann sie nicht repräsentieren, weil wir keine Mediensprecher*innen haben. Nur hinter unseren nationalen Beschlüssen stehen alle."
  5. Wenn eine Frage unklar ist, auch live: Nachfragen, was genau damit gemeint wurde.
  6. Sich manchmal Zeit nehmen, um eine Antwort zu strukturieren.
  7. Wichtigste Botschaften:
    1. Bei aufgezeichneten Interviews
      1. Am Anfang platzieren. Einstiegsfrage setzt die Grundstimmung des Gesprächs.
      2. Immer wieder wiederholen und einbauen.
      3. Wenns drei wichtige Punkte gibt, immer auch die Zahlen erwähnen. Weil wir heute drei wichtige Dinge zu sagen haben. Dabei haben wir erstens das Recht, Dinge umfassender zu betrachten. Zweitens kannst du so deinen Gedankengang zu Ende erläutern. Und drittens ist es dem Schnittmenschen dann unmöglich, dir wichtige Aussagen zu entfernen, weil das dem Zuschauenden nämlich auffallen würde. Klar, oder?
    2. Bei Live-Übertragung:
      1. Am Anfang oder am Schluss platzieren. Einstiegsfrage setzt die Grundstimmung des Gesprächs, am Schluss kannst du etwas "mit auf den Weg geben" und zum Denken anregen.
      2. Die Dramaturgie des Gesprächs kennen: Wie lange haben wir Zeit, wie viele Dinge sprechen wir an? So kannst du, wenn zu lange über etwas eher unwichtiges geredet wird, selbst den Wechsel auf etwas für dich wichtigeres machen.
      3. Vorbereitete bildliche Analogien oder wichtige Themen elegant einbauen, auch wenn nicht danach gefragt wurde.
  8. Einfache und klare Sätze, kurz und präzise. Bei einem aufgezeichneten Interview kannst du gut auch nochmals abbrechen und den Satz erneut beginnen, wenn du dich verhaspelt hast.
  9. Bildhafte und beispielhafte Sprache, engagiert und deutlich, aber wenn möglich nicht überemotional.
  10. Authentisch sein: „meinen, was man sagt!“ Wir dürfen rebellisch und ideologisch sein!
  11. Non-Verbal wird sehr stark wahrgenommen: Den Journalist*Innen in die Augen schauen. Mit beiden Beinen stehen. Ab- und zu lachen, auch wenns um unseren Kollektivsuizid geht. Markenkleider vermeiden.
  12. Bei unglücklichen Situationen, in denen du dich unwohl fühlst:
    1. Dich nie zu einer Aussage hinreissen lassen, die du nicht willst, auch wenn die selbe Frage zum dritten Mal in neuem Gewand daherkommt.
    2. Klar kommunizieren, wie es dir geht.
    3. Wenn das Interview bereits weiter geht, obwohl du mit einer Antwort noch nicht zufrieden bist: Darauf zurückkommen.
    4. Naive, emotionale, direkte und persönliche Fragen trotzdem locker beantworten (siehe Beispiele unten).

Nach dem Interview

  1. Sichergehen, dass schriftliche Artikel gegengelesen werden können.
  2. Bild und Ton: Wenns wirklich wirklich schrecklich war, kannst du die Veröffentlichung verhindern und verlangen, dass dies nicht geschehen kann.
  3. Radio und TV lassen meist nicht visionieren, nur bei längeren Dokfilmen (fürs Kino) ist dies üblich.

Nach der Veröffentlichung eines Beitrags

  1. Ist meine Botschaft platziert? Wie war meine verbale und nonverbale Kommunikation?
  2. Habe ich mich genügend darauf vorbereitet? Gab es Dinge, die in dieser Anleitung nicht erwähnt wurden? Bitte ergänze sie!
  3. War der Journalist fair? Braucht es ein persönliches Gespräch? Oder entsteht zwischen uns eine Freundschaft, die wir weiter nutzen können für zukünftige Berichterstattung?
  4. Manchmal kann die öffentliche Reaktion sehr unreif und gemein sein. Melde dich beim nationalen Care-Team.

Schreiben von Medienmitteilungen

Das Schreiben von Medienmitteilungen findet sich unter dem Artikel Medienmitteilung.

Betreuen der Medienmappe

In der Medienmappe sammeln wir alle Fotos, Videos, Tonaufnahmen, Grafiken und Texte, welche Medien in ihrer Arbeit unterstützen. Der Zugang zur Sichtung erfolgt dabei über den Link http://tinyurl.com/CS-PublicPressKit Es wäre sinnvoll, dieses nationale Instrument teilweise auch regional zu nutzen, weil es helfen kann, gewisse Ereignisse auch national bekannter zu machen

  1. Erstelle einen neuen Ordner für das entsprechende Ereignis
  2. Füge alle relevanten multimedialen Dinge hinzu. Triff eine Auswahl, mehr 5 Fotos pro Ort sind schwierig.
  3. Schicke Journalist*innen jeweils die volle URL und nenne den Ordner, in dem die relevanten Dinge liegen.

FAQ bei Interviews

(es gibt ein weiters, allgemeineres FAQ)

Bei Frage zum One-Way-Support:

  • Wir nehmen Unterstützung an, geben diese Unterstützung aber nicht zurück und bewerben niemanden.
  • Gruppen/Aktionen gegenüber, welche unsere Forderungen unterstützen, sind wird positiv gesinnt.

Ihr streikt also Gegen die Bildung?

  • Der Klimastreik ist kein Streik gegen die Schule, sondern ein Streik für den Klimaschutz.
  • Wir streiken gegen den Staat und das Funktionieren einer Gesellschaft, welche uns unserer Zukunft raubt.
  • Warum sollen wir uns Bilden, wenn Politik und Gesellschaft trotzdem nicht auf die Ergebnisse der Forschung hören?

Nach welchen Grundsätzen funktioniert die Bewegung?

  • Basisdemokratisch, dezentral und konsensorientiert.

Bei Frage zum Notstand:

  • Krise ausdeutschen, was bedeutet das für die Schweiz?
  • Auswirkungen auf die Schweiz: Umweltkatastrophen, immer mehr Wetterextreme, denken Sie an den Hitzesommer -> Problem für Schweizer Landwirtschaft und auch für alte und kranke Menschen (Beispielhaft und bildlich gesprochen)
  • Die Schweiz als Wasserschloss Europa, aber wie lange noch, wenn die Gletscher bald geschmolzen sein werden? Wie soll das Wasser gespeichert werden, wenn es immer mehr Trockenphasen gibt und dafür dann extreme Niederschlagsmengen aufs Mal?
  • Schweizer Tourismus leidet unter den Klimaveränderungen insbesondere Skigebiete (Schneethematik, immer weniger weisse Weihnachten)
  • und viele Beispiele mehr!
  • Fokus auf die Krise richten. Solange die Klimakatastrophe nicht als Krise anerkannt ist muss ich nichts machen. In dem Moment, indem ich die Krise als Krise anerkenne MUSS ich handeln.
  • (Politik muss handeln, wenn der Klimanotstand ausgerufen wird, wir wollen das ganze Druckverhältnis ändern)

Bei Frage wo wir uns politisch sehen:

  • Wir sind nicht eine politische Richtung, sondern eine Bewegung, parteiunabhängig, die politische Frage ist nicht relevant, da unsere Thematik alle etwas angeht! Bei uns sind alle willkommen.
  • Bei den Lösungsansätzen ist es wichtig,

Bei Frage nach Flugreisen

  • Beispiele nennen, warum Flugreisen schädlich sind.

Bei Frage nach Umsetzbarkeit der Forderungen:

  • Nicht auf genaue Lösungsvorschläge eingehen! Dies ist Sache der Politik. (Pariser Klimaabkommen, Bundesverfassung) Fokus: Aufmerksamkeit auf die Krise lenken
  • Beispiel: Wenn mein Knie weh tut gehe ich zum Arzt. Der Arzt kann mir sagen was los ist und was ich gegen die Schmerzen tun kann. Genauso ist es bei uns. Wir als Klimabewegung sind dazu da zu sagen: „Aua es tut weh, unserem Planeten geht es nicht gut!“ Wir müssen nicht auch noch Ärzte sein, die wissen, was genau zu tun ist! Dies ist Sache der Politik. Deshalb fordern wir die Politik auf zu handeln.

Bei Frage nach Systemwandel:

  • Wenn Forderungen nicht erfüllt werden braucht es einen Wandel. Es bringt nichts an Altem festzuhalten, wenn wir damit untergehen. Wir müssen Lösungen finden egal wie. Fokus auf Dringlichkeit lenken
  • Beispiel: Unser Leben wird sich so oder so verändern. Entweder bekommen wir jetzt den Klimawandel in den Griff oder der Klimawandel wird uns überrollen.
  • Auf kleine Kapitalismuskritik eingehen, Ungleichheitsfrage Manager, Familienvater...
  • Weg vom Profitdenken, hin zu nachhaltigem Denken
  • Beispiele für nachhaltigeres Leben, wo erreicht man wen? Fokus nicht auf Verzicht lenken sondern z.B. sagen „ich lebe vegetarisch/vegan.“ Mit Foodwaste erreicht man ältere Generation. Nachhaltig bedeutet nicht gleich teurer und umständlich, Nachhaltigkeit kann sich wirtschaftlich sehr rentieren! (Nacktes Gemüse Laden, saurer Regen -> Filter in den Fabriken)

Bei Frage: „früher habe man auch schon mit Weltuntergang gedroht und die Welt gibt’s immer noch, warum soll ich jetzt der Angstmacherei glauben?“

  • Fokus: die Welt ist jetzt so wie sie ist, weil man so viel getan hat! (Bleifreier Sprit, Katalysatoren, Borkenkäferfallen, Fotovoltaik...etc.) Auch jetzt müssen wir handeln!

Bei Frage nach Radikalität:

  • Was ist daran radikal unsere Lebensgrundlage erhalten zu wollen? Radikal ist lediglich das Problem bei der Wurzel anzugehen, statt an der Oberfläche zu kratzen.
  • Hinweis auf radikale Änderungen in der Vergangenheit z.B. Frauenstimmrecht

Klintsch zwischen individueller Verantwortung und politischer Verantwortung

  • Druck von den Individuen nehmen, Leute abholen, auf Ungleichverteilung hinweisen, „du darfst auch wütend sein!“ (Bsp: Banken, die in schmutzige Geschäfte investieren, Konzerne, die im Ausland die Umwelt zerstören und Menschenrechte verletzen)

Auf die Frage: „Erneuerbare Energien sind gar nicht besser!“ (schädliche Produktion, teurer)

  • Erdöllobby macht uns zu glauben, dass alles viel schlimmer ist, Produktion braucht es einmal dann läuft es, langfristiges Denken ist erforderlich, grosses Bild sehen, Verantwortung abgeben, Expertenfrage, Grundproblem sind fossile Brennstoffe, Dringlichkeit, neue Lösungen sollen subventioniert werden, es fehlt nicht an Lösungen sondern am politischen Willen.
  • Natürlich braucht es auch eine Verhaltensänderung: Weniger Mobilität, denn Autos machen auch mit Batterien keinen Sinn, wenn man damit alleine von Zürich nach Bern fährt.

Frage nach Rolle der Schweiz im internationalen Vergleich:

  • Finanzielle Macht der Schweiz durch Finanzierung von schmutzigen Geschäften, Vorbildfunktion, Koalition der Hochambitionierten, Umwelt und Klimaziele verpassen, wir produzieren mehr CO2 im Ausland als im Inland.